Dein weibliches Selbst

Oft suchen wir Liebe und Anerkennung im Außen.
Erst sind es die Eltern, dann der Partner. Auch im Beruf wollen wir gesehen und anerkannt werden.
Passiert das dann nicht, zweifeln wir oft an uns selbst. Wir bemühen uns noch mehr zu gefallen und aufzufallen. Gefällt unsere Arbeit nicht, erfahren wir Ablehnung, gehen wir mit uns hart ins Gericht.Wir haben in uns einen inneren Kritiker. Der ist strenger mit uns als der schlimmste Chef .
Woher kommt denn dieser Kritiker in uns? Es heißt, in unserer Kindheit kritisieren uns unsere Eltern  und Lehrer: “ Lass das sein! Was Du machst wird nie klappen usw..“ Das wird die Eine oder Andere von Euch lieben Leserinnen auch kennen oder?
Diese Regeln verinnerlichen wir. Sie werden eine Art innere Instanz. Sie bestimmen später unser Erwachsenenleben. Das ist uns oft garnicht bewusst. Das läuft schon automatisch in unserem Unterbewusstsein ab.
Diese Erfahrung habe ich als Kind strenger Eltern auch gemacht. Als ich endlich das Muster erkannte, war ich schon lange erwachsen. Ich hörte einen Vortrag von Robert Betz „Raus aus den alten Schuhen!“ Da wurde mir vieles klar. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.

Was kannst Du nun mit Deinem inneren Kritiker tun? Gehen wir davon aus, wir bestehen aus verschiedenen Anteilen. Wir sind der Chef dieser Anteile. Nun haben  uns damals entschieden diese Verurteilungen von Eltern, Lehrern, etc. anzunehmen. Heute können wir uns anders entscheiden. Gib die Verurteilungen an den Absender zurück. Es ist seine Meinung.
Du kannst den inneren Kritiker danken und als verdienten Mitarbeiter in den Ruhestand schicken. Ja danke bitte für diese Erfahrung, das schafft mehr Frieden in Dir. Zum Thema Dankbarkeit werde ich bald auch zu schreiben. Demnächst hier!
Wirf alle alten Verurteilungen raus aus Deinem System und schon bist Du freier.
Wir kommst Du nun zu Deinem inneren Selbst?
Ändere einfach mal Deine Sichtweise. Schau nicht, was die anderen denken und sagen, sondern höre auf Dich. Gehe in Dich.
Dein Innenleben ist reich und wunderschön.
Wie erreicht man das? Die Umstellung ist schon herausfordernd, wir sind darauf konditioniert auf das Außen zu achten. So sind wir aber von den anderen und deren Launen abhängig. Bleiben wir bei uns selbst. Wir haben eine innere Stimme, unsere Seele. Sie ist meistens sehr leise, dass wir sie gar nicht hören, bei all dem Lärm um uns herum. Komm zur Ruhe und lausche! Du wirst Dich wundern.
Das sind ein paar Möglichkeiten, um  mehr in sich anzukommen:

-gib die alten Glaubensätze ab, dann wird es schon mal innerlich ruhiger

-entlasse Deinen Inneren Kritiker,

– mir hat am Anfang Yoga sehr geholfen, mich mehr zu spüren.

–  gehe in die Natur

– höre sanfte Musik etc.

Schaue, was da gut für Dich ist. Spüre mal in Dich hinein!